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Moët & Chandon
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Grand Vintage 2013 Rosé

Grosszügig – würzige Fruchtigkeit – kraftvoll

Im Jahr 1842 kreierte Moët & Chandon einen der ersten Jahrgangs-Champagner für britischer und amerikanischer Feinschmecker, die reifere Weine zu schätzen wussten.

Als unverwechselbarer Ausdruck eines Jahres trägt jeder neue Jahrgang zum fabelhaften Erbe des Hauses bei: zur Grand Vintage Collection. Auch der Grand Vintage Rosé 2013 bereichert dieses Erbe und ist der 44. Jahrgangsrosé in der Geschichte des Hauses.

Jeder Grand Vintage ist einzigartig und drückt die persönliche Interpretation des Jahres durch den Kellermeister von Moët & Chandon aus. Hergestellt aus Trauben, die ausnahmsweise zumeist im Oktober geerntet wurden, präsentiert der Grand Vintage Rose 2013 grosszügige Aromen, fruchtig und würzig, und ein kraftvolles Mundgefühl

Klima

Regen und Kälte verzögerten den Wachstumsprozess.

Der durchschnittliche Knospenaufbruch fand am 27. April statt. Das letzte Mal, dass er so spät war, war 1969. Der Frühling brachte Feuchtigkeit und ausgedehnte kühle Perioden, die das Wachstum begünstigten. Die Blüte, die in den ersten Parzellen des Chardonnays zunächst unterbrochen wurde, fand Anfang Juli mit der Rückkehr von etwas gutem Wetter statt – fast zwanzig Tage später als im Zehnjahresdurchschnitt. Im Juli und August waren die Temperaturen normal bis leicht über dem Durchschnitt und die Niederschläge waren gering. Jedoch zerstörten Hagelstürme umgerechnet 600 ha Rebfläche. Unter diesen wärmeren Bedingungen hat sich die Reifung letztendlich nur noch um 15 Tage verzögert. Der September war ziemlich kühl und trotz Sonnenschein sehr feucht.

Ernte

Eine späte, gut ausgewogene Ernte.

Während die Jahrgänge von 2000 bis 2011 durch Rekorde bei der Frühreife gekennzeichnet waren, kam es im Jahr 2013, dem 270. Jubiläum von Moët & Chandon, zu einer seit 1991 nicht mehr gesehenen Rückkehr der Ernte im Oktober. Die Herausforderung bestand darin, eine Reife zu erreichen, die den in der Champagne geforderten Standards entspricht, und gleichzeitig die Reben in perfekter Gesundheit zu erhalten, in einem Kontext, in dem die Tage kürzer wurden und die Temperaturen sanken. Je nach Gebiet reichten die offiziellen Starttermine vom 24. September bis zum 9. Oktober. Die Weinlese begann in den Weinbergen von Moët & Chandon am 28. September und endete am 15. Oktober. In den ersten zehn Tagen der Ernte war das Wetter angenehm, trocken und relativ mild mit kühlen Nächten. In den betroffenen Gebieten verlangsamten die Sortierarbeiten die Lese. Letztendlich war die vorhergesagte kurze Ernteperiode genauso lang wie in den Vorjahren. In diesem Zusammenhang begünstigte der mässige Ertrag (13.000 kg / ha) das Erreichen eines guten Reifegrades.

Zwar war die Ernte in einigen Gebieten schwierig, aber die Traubenmoste wiesen Zucker- und Säuregehalte auf, die die Erwartungen übertrafen. Dies bestätigte die Statistiken für späte Ernten. Der Zuckergehalt (9,9 % potenzieller Alkohol) war identisch mit dem Durchschnitt der letzten 25 Ernten, wobei der Chardonnay (10,4 %) reifer war als der Meunier (9,6 %) und der Pinot Noir (9,7 %), die beide ein schwierigeres Ende der Reifezeit erlebten. Der Gesamtsäuregehalt (8,5 g H2SO4/l) lag deutlich über dem

Zehnjahresdurchschnitt. Insgesamt wurde die Frische der Trauben durch die örtliche Sortierung bei der Lese erhalten. Am Ende der Gärungen waren die Kommentare zu den Chardonnay-Weinen von Lob geprägt. Es wurde festgestellt, dass der Pinot Noir komplex ist, aber mit etwas weniger Kraft und Substanz als üblich. Die Meunier-Weine wiesen mehr Variation auf. In diesem Kontext ermöglichte das ausgezeichnete Weingut des Hauses, das grösste und prestigeträchtigste der Champagne, ergänzt durch die ausserordentliche Vielfalt der Weine, die von den kooperierenden Weinbauern geliefert wurden, dem Kellermeister, Weine aus den drei Rebsorten auszuwählen, deren Eigenschaften den Anforderungen eines grossen Jahrgangs entsprachen.

Verkostungsnotizen
  • Eine strahlende, hellrosa Farbe mit herbstlichen Nuancen von Orange.
  • Die ersten Noten des Bouquets sind süss, wie ein fruchtiger Obstsalat aus roten Beeren (Walderdbeeren, Himbeeren, Granatapfelkerne), anschliessend entwickelt sich ein Hauch von Säure mit Blutorangen und Sternfrüchten. Düfte von Gewürzen (schwarzer Pfeffer, Zartbitterschokolade, Zimt), Trockenblumen und frischem Leder vervollständigen das Bouquet.
  • Am Gaumen bestätigt der saftige Auftakt den üppigen Charakter des Weins. Die kräftige Struktur des Pinot Noir wird von einem Aroma von knackigem Steinobst (Pflaumen, Kirschen) begleitet. Die Textur ist fein gepudert. Eine zarte Adstringenz unterstreicht den langen Abgang (rosa Pampelmuse, Limettenschale)


Assemblage:
  • Pinot Noir: 44%, davon 14% Rotwein
  • Chardonnay: 25%
  • Meunier: 21%

Dosage: 5 g/Liter (extra-brut)

Reifezeit im Keller: mindestens 5 Jahre

Reifezeit nach dem Degorgieren: mindestens 6 Monate
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